Beim heutigen U13-Softballturnier in Herrenberg zeigte der Nachwuchs der Karlsruhe Cougars einmal mehr, welches Potenzial und welcher Teamgeist in der nächsten Generation steckt. Isabel trat gemeinsam mit Spielerinnen der Bretten Kangeroos und der Remchingen Racoons in einer Spielgemeinschaft an und stellte sich hochmotiviert der Konkurrenz.
Gleich zum Auftakt wartete mit den Freising Grizzlies einer der Turnierfavoriten. Die Mädchen der Spielgemeinschaft ließen sich davon jedoch keineswegs beeindrucken. Mit großem Einsatz, sehenswerten Spielzügen und starken Pitches hielten sie das Spiel lange offen. Trotz eines engagierten Auftritts musste man sich am Ende knapp mit 6:10 geschlagen geben.
Im zweiten Spiel traf das Team auf die Gastgeberinnen der Herrenberg Wanderers. Isabel startete als Pitcherin und zeigte eine überzeugende Leistung im Circle. Besonders hervorzuheben ist ihr erster Strikeout – ein persönlicher Meilenstein. Die Mannschaft kämpfte erneut mit viel Mut und Einsatz, musste sich jedoch auch in dieser Partie mit 6:10 geschlagen geben.
Unbeeindruckt von den beiden Niederlagen gingen die Mädchen mit erhobenem Haupt in das dritte Spiel gegen eine kombinierte Spielgemeinschaft der Tübingen Hawks, Nagold Mohawks, Schriesheim Raubritter und Main-Taunus Red Wings. Hier zeigte das Team seine bislang beste Turnierleistung: starke Defensivaktionen, konsequentes Baserunning und ein unermüdlicher Kampfgeist führten schließlich zum ersehnten Erfolg. Mit einem verdienten 5:1 konnte der erste Saisonsieg bejubelt werden – die Freude bei den Spielerinnen war entsprechend groß.
Nach der Mittagspause stand das letzte Spiel des Tages gegen die Stuttgart Reds an. Diese Partie entwickelte sich zu einem echten Krimi und verlangte allen Beteiligten noch einmal alles ab. Nach einer verletzungsbedingten Auswechslung der Starting Pitcherin Annemarie – sie musste nach einem Ballkontakt am Kopf das Spiel verlassen – übernahm Isabel erneut Verantwortung im Circle. In einem ausgeglichenen und umkämpften Spiel auf Augenhöhe schenkten sich beide Teams nichts. Am Ende hatten die Reds knapp mit 5:4 die Nase vorn.
Trotz dieser knappen Niederlage überwog am Ende die positive Bilanz: Mit einem starken vierten Platz, zahlreichen gelungenen Aktionen und dem ersten Saisonsieg im Gepäck können alle beteiligten Spielerinnen sehr stolz auf ihre Leistung sein. Das Turnier in Herrenberg hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich Einsatz, Teamgeist und Leidenschaft auszahlen – und dass in dieser Mannschaft noch viel Entwicklungspotenzial steckt.












